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Es kommt einer Sensation gleich! Mehrere große Verlage haben heute verlautbaren lassen, dass sie freiwillig auf die Umsetzung des Leistungsschutzrechts verzichten. Sie hätten eingesehen, dass diese Regelung ihnen mehr schade als nutze. Die Verzichtserklärung gelte ab dem 2. April 2013.

Ihr werdet sicher Verständnis dafür haben, dass ich heute noch keine Quelle für diese Meldung nennen kann, weil die Verzichtserklärung erst ab morgen gilt und heute die Quelle der Erklärung noch unter das Leistungsschutzrecht fiele. Bei einem Zitat der Quelle liefe ich also Gefahr, zahlen zu müssen. Das will ich natürlich nicht riskieren. Ich werde die Quelle selbstverständlich morgen nachliefern, wenn diese Gefahr nicht mehr besteht.

Update vom 02. 04. 2013: So, heute ist der 2. April, und jetzt kann ich wie angekündigt gefahrlos meine Quellen nennen. Die einzige Quelle für diese Meldung bin ich. Es handelte sich natürlich um einen Aprilscherz, der aber auch die Probleme des Leistungsschutzrechtes für Blogger deutlich machen sollte. Denn zwar sind nach einhelliger Meinung von Experten Links und kurze Zitate von Quellen von Presseverlagen zu Belegzwecken in Blogs nach wie vor nicht vom Leistungsschutzrecht betroffen. Aber wo die Grenze ist, ist bisher nur sehr schwammig definiert. Klar dürfte sein, dass auch Blogs, die Meldungen verschiedener Presseverlage in einer Art Presseschau aggregieren, unter das Leistungsschutzrecht fallen. Wo die genaue Grenze liegt, werden wohl die Gerichte klären müssen.

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