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	<title>Meine grüne Welt&#187; Amoklauf</title>
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	<description>Oder die Welt aus meiner grünen Sicht</description>
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		<title>Dortmunder Jugendamt sagt LARP ab</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 11:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendamt]]></category>
		<category><![CDATA[LARP]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem Bericht des &#8220;DerWesten&#8221; hat das Jugendamt Dortmund ein sogenanntes LARP, ein Live-Rollenspiel, das in diesem Fall speziell für Kinder konzipiert wurde, abgesagt, weil dort auch mit Schaumstoffschwertern gekämpft werden sollte. Die Fachbereichsleiterin Elisabeth Hoppe wird mit den Worten zitiert &#8220;Nach dem Amoklauf von Winnenden muss das Konzept noch einmal auf den Prüfstand&#8221;. Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/sued/2009/4/2/news-116190928/detail.html">Bericht</a> des &#8220;DerWesten&#8221; hat das Jugendamt Dortmund ein sogenanntes LARP, ein Live-Rollenspiel, das in diesem Fall speziell für Kinder konzipiert wurde, abgesagt, weil dort auch mit Schaumstoffschwertern gekämpft werden sollte. <span id="more-260"></span></p>
<p>Die Fachbereichsleiterin Elisabeth Hoppe wird mit den Worten zitiert &#8220;Nach dem Amoklauf von Winnenden muss das Konzept noch einmal auf den Prüfstand&#8221;. Frau Hoppe habe Bedenken &#8220;in Richtung Gewaltprävention&#8221;.</p>
<p>Angesichts dieser Entscheidung kann man sich eigentlich nur noch an den Kopf fassen! Ist man beim Jugendamt Dortmund wirklich so naiv, zu glauben, daß das &#8220;Kämpfen&#8221; mit <b>Schaumstoffschwertern</b> Kinder zu Amokläufern macht? Meint man dort ernsthaft, deswegen eine Veranstaltung verhindern zu müssen, die doch mit einem Aufenthalt in freier Natur, kreativer Betätigung und anderen Aspekten sonst eigentlich genau all das beinhaltet, was von pädagogisch wertvollen Freizeitaktivitäten für Kinder immer gefordert wird? Verbietet das Jugendamt Dortmund jetzt auch Fechtsportvereine, weil das &#8220;Konzept auf den Prüfstand muß&#8221; und weil man &#8220;Bedenken in Richtung Gewaltprävention&#8221; hat? Immerhin wird da mit Waffen gefochten, die um einiges gefährlicher sind als Schaumstoffschwerter! </p>
<p>Ich dachte bisher immer, daß in Jugendämtern <b>Experten</b> tätig sind, die etwas mehr von der hochkomplexen Materie der Gewaltprävention verstehen. Das Jugendamt Dortmund hat mich eines Besseren belehrt! Hier kann nur die Aufforderung ergehen, daß sich das Jugendamt Dortmund bitte schnellstens um <b>echte</b> Probleme kümmern möge, anstatt wertvolle Zeit damit zu verschwenden, Kindern die Freude an einem harmlosen Spiel zu nehmen! Denn jede Minute, die auf die Behandlung dieses aberwitzigen Vorgangs verwandt wird, und jeder Mitarbeiter, der sich damit befassen muß, fehlt einem Kind in <b>echter</b> Not!</p>
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		<title>Amokläufe und die ewige Killerspiel-Diskussion</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 15:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesinnenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Schäuble]]></category>
		<category><![CDATA[Killerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Winnenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesinnenminister äußerte sich heute im Zusammenhang mit dem Amoklauf in Winnenden im Tagesschau-Chat auch über &#8220;Killerspiele&#8221;. Er sagte: &#8220;Wenn durch Killerspiele solche Mechanismen in jungen Menschen aktiviert werden: Machen wir von unserer Freiheit in Zeiten moderner Medien nicht einen zu exzessiven Gebrauch?&#8221; Was gestern in Winnenden passiert ist, hat auch mich zutiefst schockiert, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesinnenminister äußerte sich heute im Zusammenhang mit dem Amoklauf in Winnenden im <a href="http://www.tagesschau.de/inland/amoklaufreaktionen104.html">Tagesschau</a>-Chat auch über &#8220;Killerspiele&#8221;. Er sagte:</p>
<p>&#8220;Wenn durch Killerspiele solche Mechanismen in jungen Menschen aktiviert werden: Machen wir von unserer Freiheit in Zeiten moderner Medien nicht einen zu exzessiven Gebrauch?&#8221; <span id="more-222"></span></p>
<p>Was gestern in Winnenden passiert ist, hat auch mich zutiefst schockiert, und ich möchte allen, die davon betroffen sind, mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Aber wir müssen auch im Sinne der Opfer und im Sinne einer effektiven Prävention aufpassen, daß wir jetzt nicht vorschnell vermeintliche Schuldige &#8211; wie die &#8220;Killerspiele&#8221; in diesem Fall &#8211; definieren, während die wahren Ursachen weiterhin im Dunkeln bleiben. Man kann von &#8220;Killerspielen&#8221; halten, was man will, aber Herr Dr. Schäuble macht meiner Meinung nach einen Fehler, wenn er die Diskussion um die schrecklichen Ereignisse in Winnenden wieder auf diesen Aspekt verengt. Zwar ist man sich in der Fachwelt einig, daß diese Spiele aggressionssteigernd wirken <b>können</b>. Aber dafür, daß Killerspiele <b>allein</b> zu solchen Taten führen, gibt es keinen Beleg! Die Gesellschaft darf jetzt nicht den gleichen Fehler begehen wie schon in früheren Jahren, schärfere Gesetze und Verbote zu fordern und zu meinen, dann sei schon alles in Ordnung. Bevor ein Mensch eine solche Tat begeht, muß mehr passiert sein als die Beschäftigung mit &#8220;Killerspielen&#8221;. Hier spielen das soziale Umfeld und auch die Persönlichkeit des Täters eine zentrale Rolle. Zwar hat der Bundesinnenminister recht, wenn er sagt, daß auch eine Verschärfung von Waffengesetzen nicht der richtige Weg ist. Aber wir sind es den Opfern schuldig, endlich dafür zu sorgen, daß in unserer Gesellschaft Jugendliche in problematischen Verhältnissen und mit persönlichen Problemen noch besser aufgefangen werden, sodaß sie eben <b>nicht</b> den Griff zur Waffe als letzten &#8220;Ausweg&#8221; aus ihren Problemen ansehen! Letztlich aber müssen wir uns auch eingestehen, daß solche Taten nie hundertprozentig verhindert werden können. Auch diese Erkenntnis gehört leider zu einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Geschehenen.</p>
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