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	<title>Meine grüne Welt&#187; Bundesinnenminister</title>
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	<description>Oder die Welt aus meiner grünen Sicht</description>
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		<title>BKA und Schäuble erhalten Auszeichnung des CCC</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 12:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie heute bekannt wurde, erhalten Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und das BKA gemeinsam die neu geschaffene und vom Chaos Computer Club verliehene Auszeichnung &#8220;Freund des Chaos&#8221;. Ein Sprecher des CCC teilte mit, man wolle damit Personen und Organisationen ehren, die sich in besonderer Weise um den Schutz sensibler Daten der Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie heute bekannt wurde, erhalten Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und das BKA gemeinsam die neu geschaffene und vom Chaos Computer Club verliehene Auszeichnung &#8220;Freund des Chaos&#8221;. <span id="more-254"></span>Ein Sprecher des CCC teilte mit, man wolle damit Personen und Organisationen ehren, die sich in besonderer Weise um den Schutz sensibler Daten der Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht haben. Daß dem Preisgericht in Sekundenschnelle die beiden Preisträger eingefallen seien, läge auf der Hand. Denn diese seien dafür verantwortlich, daß durch die Online-Durchsuchung ein zuverlässiger Backup-Service für die Bundesbürger geschaffen worden sei. Bekanntlich herrscht auf den Festplatten der meisten Bürgerinnen und Bürger das totale Chaos. Immer öfter können wichtige Daten nicht wiedergefunden werden. Schlimmer noch: Die wenigsten Computernutzer machen regelmäßige Backups ihrer sensiblen Daten, sodaß im Ernstfall ein totaler Datenverlust droht. Daß das Anlegen von Backups jetzt vom BKA übernommen werde, und dazu noch völlig kostenfrei, sei ein einmaliger Bürgerdienst, der den Preis absolut verdient habe, so der CCC. Es sei daher auch zu hoffen, daß das Bundesverfassungsgericht diesen einmaligen Backup-Service nicht stoppe.</p>
<p>Vom Bundesinnenministerium sowie vom BKA liegen leider noch keine Stellungnahmen zu der Ehrung vor.</p>
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		<title>Amokläufe und die ewige Killerspiel-Diskussion</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 15:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundesinnenminister äußerte sich heute im Zusammenhang mit dem Amoklauf in Winnenden im Tagesschau-Chat auch über &#8220;Killerspiele&#8221;. Er sagte: &#8220;Wenn durch Killerspiele solche Mechanismen in jungen Menschen aktiviert werden: Machen wir von unserer Freiheit in Zeiten moderner Medien nicht einen zu exzessiven Gebrauch?&#8221; Was gestern in Winnenden passiert ist, hat auch mich zutiefst schockiert, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesinnenminister äußerte sich heute im Zusammenhang mit dem Amoklauf in Winnenden im <a href="http://www.tagesschau.de/inland/amoklaufreaktionen104.html">Tagesschau</a>-Chat auch über &#8220;Killerspiele&#8221;. Er sagte:</p>
<p>&#8220;Wenn durch Killerspiele solche Mechanismen in jungen Menschen aktiviert werden: Machen wir von unserer Freiheit in Zeiten moderner Medien nicht einen zu exzessiven Gebrauch?&#8221; <span id="more-222"></span></p>
<p>Was gestern in Winnenden passiert ist, hat auch mich zutiefst schockiert, und ich möchte allen, die davon betroffen sind, mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Aber wir müssen auch im Sinne der Opfer und im Sinne einer effektiven Prävention aufpassen, daß wir jetzt nicht vorschnell vermeintliche Schuldige &#8211; wie die &#8220;Killerspiele&#8221; in diesem Fall &#8211; definieren, während die wahren Ursachen weiterhin im Dunkeln bleiben. Man kann von &#8220;Killerspielen&#8221; halten, was man will, aber Herr Dr. Schäuble macht meiner Meinung nach einen Fehler, wenn er die Diskussion um die schrecklichen Ereignisse in Winnenden wieder auf diesen Aspekt verengt. Zwar ist man sich in der Fachwelt einig, daß diese Spiele aggressionssteigernd wirken <b>können</b>. Aber dafür, daß Killerspiele <b>allein</b> zu solchen Taten führen, gibt es keinen Beleg! Die Gesellschaft darf jetzt nicht den gleichen Fehler begehen wie schon in früheren Jahren, schärfere Gesetze und Verbote zu fordern und zu meinen, dann sei schon alles in Ordnung. Bevor ein Mensch eine solche Tat begeht, muß mehr passiert sein als die Beschäftigung mit &#8220;Killerspielen&#8221;. Hier spielen das soziale Umfeld und auch die Persönlichkeit des Täters eine zentrale Rolle. Zwar hat der Bundesinnenminister recht, wenn er sagt, daß auch eine Verschärfung von Waffengesetzen nicht der richtige Weg ist. Aber wir sind es den Opfern schuldig, endlich dafür zu sorgen, daß in unserer Gesellschaft Jugendliche in problematischen Verhältnissen und mit persönlichen Problemen noch besser aufgefangen werden, sodaß sie eben <b>nicht</b> den Griff zur Waffe als letzten &#8220;Ausweg&#8221; aus ihren Problemen ansehen! Letztlich aber müssen wir uns auch eingestehen, daß solche Taten nie hundertprozentig verhindert werden können. Auch diese Erkenntnis gehört leider zu einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Geschehenen.</p>
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		<title>Der arme Dr. Schäuble und das böse Bundesverfassungsgericht</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 00:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bettina Winsemann]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesinnenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Telepolis]]></category>
		<category><![CDATA[Twister]]></category>
		<category><![CDATA[Volkszählungsurteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble ist, so schreibt Heise, der Meinung, daß das Bundesverfassungsgericht zu stark in die Gesetzgebung eingreife. Dabei benennt er auch das Volkszählungsurteil von 1983 und ist der Meinung, daß heute niemand mehr die Erregung, die zu dem Urteil geführt hat, nachvollziehen könne. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble ist, so schreibt <a href="http://www.heise.de/newsticker/Schaeuble-kritisiert-Bundesverfassungsgericht--/meldung/134394">Heise</a>, der Meinung, daß das Bundesverfassungsgericht zu stark in die Gesetzgebung eingreife. Dabei benennt er auch das Volkszählungsurteil von 1983 und ist der Meinung, daß heute niemand mehr die Erregung, die zu dem Urteil geführt hat, nachvollziehen könne. <span id="more-217"></span></p>
<p>Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man auf solche Gedanken kommen kann. Der Grundsatz des Urteils gilt bis heute und findet seinen Ausdruck im Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Das Volkszählungsurteil von 1983 ist somit eine maßgebliche Grundlage des heutigen Datenschutzrechtes! Daß das von unserem derzeitigen Bundesinnenminister als heute nicht mehr nachvollziehbare Erregung heruntergespielt wird, ist mehr als bedauerlich!</p>
<p>Auch Dr. Schäubles Kritik an der einstweiligen Anordnung zur Vorratsdatenspeicherung ist nicht nachvollziehbar. Bettina Winsemann alias Twister hat Dr. Schäubles Aussagen in ihrem Telepolis-Artikel <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/5/134403">Immer, wenn ich was klaue, bekomme ich Haue</a> so umfassend und pointiert kritisiert, daß ich zur weiteren Auseinandersetzung auf diesen Artikel verweise. Zwei Bemerkungen seien mir zum Schluß jedoch noch erlaubt: Wer bei der Gesetzgebung die Grundrechte achtet, muß sich nicht über das Bundesverfassungsgericht ärgern und kriegt von ihm auch keine Haue! Darüber sollten einige Damen und Herren in der Großen Koalition einmal nachdenken!</p>
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