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	<title>Meine grüne Welt&#187; Datenschutz</title>
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	<description>Oder die Welt aus meiner grünen Sicht</description>
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		<title>Facebook und ich &#8211; ein Strategiewechsel</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer mich kennt, weiß, daß ich Facebook wegen seines Datenschutzgebarens stark kritisiere und bisher einen Beitritt zu diesem sozialen Netzwerk aus Datenschutzgründen strikt abgelehnt habe. Am Wochenende habe ich mich nach reiflicher Überlegung nun doch entschlossen, einen Facebook-Account anzulegen. Da dies sicherlich den ein oder anderen verwundern wird, möchte ich meine Entscheidung an dieser Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mich kennt, weiß, daß ich Facebook wegen seines Datenschutzgebarens stark kritisiere und bisher einen Beitritt zu diesem sozialen Netzwerk aus Datenschutzgründen strikt abgelehnt habe. Am Wochenende habe ich mich nach reiflicher Überlegung nun doch entschlossen, einen Facebook-Account anzulegen. Da dies sicherlich den ein oder anderen verwundern wird, möchte ich meine Entscheidung an dieser Stelle kurz erläutern. Es gibt drei wesentliche Gründe für meine Entscheidung:<br />
<span id="more-512"></span></p>
<ul>
<li><strong>Ich möchte das, was ich kritisiere, näher kennenlernen:</strong> Bisher habe ich die Strategie verfolgt, Facebook von außen zu beobachten und zu kritisieren. Diese Strategie hatte durchaus Vorteile, weil ich mir meine Unabhängigkeit bewahrt habe und Kritik so glaubwürdiger formulieren konnte. Ich habe bisher vor allem den Umgang Facebooks mit Daten von Nicht-Mitgliedern und öffentliche Statements zum Thema Datenschutz und Privatsphäre kritisiert. Allerdings hatte ich oft das Gefühl, daß mir wesentliche Informationen fehlen. Hinzu kommt mein politisches Engagement im Feld der Netzpolitik. Facebooks Umgang mit Daten hat mittlerweile auch zu nicht unerheblichen politischen Diskussionen geführt, die man besser versteht, wenn man Facebook näher kennt. Daher habe ich mich entschlossen, mir Facebook nun von innen anzuschauen.</li>
<li><strong>Ich möchte mich an politischen Diskussionen auf Facebook beteiligen:</strong> Natürlich möchte ich, da ich nun einen Account habe, Facebook auch nutzen. Als politisch tätiger Mensch muß ich feststellen, daß &#8211; trotz aller Datenschutzbedenken auch von grüner Seite &#8211; Facebook für politische Diskussionen derart an Bedeutung gewonnen hat, daß ich es nicht mehr ignorieren kann, will ich mich nicht selbst von wesentlichen Diskussionen und Informationen abhängen. Allerdings ist das für mich der unwesentlichste Grund gewesen, meine Meinung zu ändern. Da ich nicht hauptberuflich politisch tätig bin, muß ich nicht alles mitbekommen.</li>
<li><strong>Facebook gewinnt für mich an wirtschaftlicher Relevanz:</strong> Last but not least kann ich mittlerweile auch die Dominanz von Facebook im geschäftlichen Umfeld nicht mehr ignorieren. Insbesondere wenn man, wie ich, im Internet Dienstleistungen anbietet, spielen Vernetzungen über soziale Netzwerke eine immer größere Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg. Facebook als das größte soziale Netzwerk hat hier &#8211; bedauerlicherweise &#8211; eine Monopolstellung inne, die sich auch in dem problematischen Umgang Facebooks mit Daten widerspiegelt. Ich habe es aus diesen Gründen bisher vorgezogen, auf die wirtschaftlichen Vorteile, die mir Facebook ohne Frage bringen kann, zu verzichten. Aber auch ich muß von Zeit zu Zeit meine Strategien überdenken und neue Wege gehen. Aus wirtschaftlicher Sicht dürfte Facebook für mich zukünftig unverzichtbar sein. Daher habe ich auch in dieser Hinsicht die Notwendigkeit zu einem Strategiewechsel gesehen.</li>
</ul>
<p>Natürlich bedeutet mein Beitritt bei Facebook nicht, daß ich keine Kritik mehr üben werde. Im Gegenteil. Ich werde zukünftig noch intensiver hinschauen können und sehr genau beobachten, was Facebook mit den wenigen Daten, die ich freigebe, treibt. Sollten mir Probleme bezüglich Datenschutz und Privatsphäre auffallen, werde ich mich an dieser Stelle sicherlich wieder zu Wort melden und dies öffentlich machen.</p>
<p>Trotzdem bleiben für mich viele offene Fragen. Leidet die Glaubwürdigkeit meiner Kritik an Facebook zukünftig an meinem Strategiewechsel? Ist es wirklich richtig, auch aus wirtschaftlichen Gründen einen Monopolisten, der viel Anlaß zur Kritik gibt, nun doch zu unterstützen? Und vom politischen Blickwinkel aus muß man sich natürlich fragen: Brauchen wir nicht dringend gesetzliche Regelungen, um Monopole dieser Art einzuschränken und sicherzustellen, daß diese mit unseren Daten nicht treiben können, was sie wollen? Diese Fragen treiben mich im Zuge meiner Entscheidung natürlich auch um. Was meint ihr?</p>
 <p><a href="http://www.schestag.de/?flattrss_redirect&amp;id=512&amp;md5=14cbe826cf5dfcbf97bccc2415710818" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.schestag.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Profit geht wieder mal vor Datenschutz &#8211; Die Reform wird zum Reförmchen!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 18:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Spiegel heute berichtet, plädieren nach Unternehmen nun auch &#8220;führende SPD-Politiker&#8221; dafür, die Datenschutzreform abzuschwächen. Ursprünglich war geplant, daß Firmen personenbezogene Daten zukünftig nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen weitergeben dürfen. Gegen diese Regelung protestieren nun verschiedene Lobbygruppen. Offensichtlich rennen sie mit ihrem Protest bei CDU und SPD offene Türen ein. So haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,614958,00.html">Spiegel</a> heute berichtet, plädieren nach Unternehmen nun auch &#8220;führende SPD-Politiker&#8221; dafür, die Datenschutzreform abzuschwächen. Ursprünglich war geplant, daß Firmen personenbezogene Daten zukünftig nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen weitergeben dürfen. Gegen diese Regelung protestieren nun verschiedene Lobbygruppen. Offensichtlich rennen sie mit ihrem Protest bei CDU und SPD offene Türen ein. So haben sich mehrere Politiker der Großen Koalition dahingehend geäußert, daß die geplante Neuregelung der Wirtschaft schade. <span id="more-237"></span></p>
<p>Es kommt, wie es kommen mußte: Nicht zum ersten Mal knickt die Große Koalition gegenüber einer Lobby ein. Als es ein um&#8217;s andere Mal darum ging, die Rechte der Rechteverwerter und der Unterhaltungsindustrie-Lobby zu Lasten der Verbraucher zu stärken, waren sich CDU und SPD sehr schnell einig. Jetzt wird die Reform des Datenschutzes, die die Rechte der Verbraucher stärken sollte, nicht nur extrem zögerlich angegangen, sie wird auch noch verwässert, und dem Profit wird mal wieder der Vorzug gegenüber Datenschutz, Verbraucherschutz und Bürgerrechten gegeben! Es wird wirklich allerhöchste Zeit, daß der 27. September kommt und diesem Albtraum endlich ein Ende bereitet wird!</p>
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		<title>Ich trete zur Kommunalwahl an</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 17:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Behindertenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[offene Liste]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es amtlich: Ich trete am 7. Juni in Heidelberg auf Platz 10 der offenen Liste von Bündnis 90/Die Grünen zur Kommunalwahl an. Bei der Listenaufstellung am letzten Dienstag ist es mir zwar leider nicht gelungen, den heiß umkämpften und etwas aussichtsreicheren Listenplatz 8 zu gewinnen, aber nun bin ich erst recht entschlossen, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es amtlich: Ich trete am 7. Juni in Heidelberg auf Platz 10 der offenen Liste von Bündnis 90/Die Grünen zur Kommunalwahl an. Bei der Listenaufstellung am letzten Dienstag ist es mir zwar leider nicht gelungen, den heiß umkämpften und etwas aussichtsreicheren Listenplatz 8 zu gewinnen, aber nun bin ich erst recht entschlossen, ein gutes Ergebnis zu holen, und freue mich auf einen spannenden Wahlkampf. Ich bin mir bewußt, daß es mit Listenplatz 10 sehr schwer werden wird, in den Gemeinderat einzuziehen, aber ich werde kämpfen und bin überzeugt, daß ich mit meinen Schwerpunktthemen Behindertenpolitik und Datenschutz, aber auch mit Ansätzen wie der Green IT viele Menschen erreichen kann. Mehr zu meinen Inhalten werde ich demnächst hier bloggen.</p>
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		<title>Solidarität mit netzpolitik.org</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 15:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[netzpolitik.org]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Solidarität mit Markus Beckedahl und seinem Blog netzpolitik.org spiegele ich hier auch noch einmal das von ihm veröffentlichte Dokument über den Datenschutz bei der Bahn, das zu einer Abmahnung gegen ihn führte. Weitere Spiegel befinden sich u. a. bei Bündnis 90/Die Grünen und auf den Webseiten der grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck und Toni Hofreiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Solidarität mit Markus Beckedahl und seinem Blog <a href="http://www.netzpolitik.org">netzpolitik.org</a> spiegele ich hier auch noch einmal das von ihm veröffentlichte <a href="http://www.schestag.de/268880.memo_datenschutz_bei_der_bahn.pdf">Dokument</a> über den Datenschutz bei der Bahn, das zu einer Abmahnung gegen ihn führte. Weitere Spiegel befinden sich u. a. bei <a href="http://www.gruene.de/cms/default/dok/268/268879.gruene_solidarisieren_sich_mit_netzpolit.htm">Bündnis 90/Die Grünen</a> und auf den Webseiten der grünen Bundestagsabgeordneten <a href="http://www.volkerbeck.de/cms/">Volker Beck</a> und <a href="http://www.toni-hofreiter.de/">Toni Hofreiter</a>. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sind 6 Millionen Adressen nur 900 Euro wert?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 20:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[illegaler Datenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[illegales Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Rechteinhaber]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Heise wurde jemand, der versucht hat, einer Verbraucherzentrale 6 Millionen Adressen zu verkaufen, im Rahmen eines Strafbefehls zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt. In meinen Augen ist dieses Urteil kritisch zu sehen. Auch wenn der Betreffende Ersttäter und arbeitslos ist, hätte ich angesichts des Ausmaßes von 6 Millionen Datensätzen mindestens eine Bewährungsstrafe erwartet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut <a href="http://www.heise.de/newsticker/Datendealer-kommt-mit-Bagatellstrafe-davon--/meldung/121871">Heise</a> wurde jemand, der versucht hat, einer Verbraucherzentrale 6 Millionen Adressen zu verkaufen, im Rahmen eines Strafbefehls zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt.</p>
<p>In meinen Augen ist dieses Urteil kritisch zu sehen. <span id="more-73"></span>Auch wenn der Betreffende Ersttäter und arbeitslos ist, hätte ich angesichts des Ausmaßes von 6 Millionen Datensätzen mindestens eine Bewährungsstrafe erwartet. Dieses milde Urteil weist vor allem auf ein wachsendes Mißverhältnis zwischen den Rechten einzelner Lobbygruppen und den Rechten der Bürger an Daten hin. Die Bundesregierung wird nicht müde, immer härtere Sanktionen gegen illegales Filesharing einzuführen und die Position der Rechteinhaber zu stärken. Aber wenn es um die Rechte der Bürger an ihren Daten geht, passiert so gut wie nichts. Eine Reform des Datenschutzgesetzes, das dafür sorgen könnte, daß die Menschen mehr Rechte an ihren Daten haben, ist zwar nun endlich in Arbeit, geht aber nicht weit genug. Notwendige weitere Forderungen stellt der <a href="http://www.gruene.de/cms/files/dokbin/248/248675.beschluss_zum_datenschutz_buvoklausur_09.pdf">Beschluß</a> des Grünen Bundesvorstands auf. Zusätzlich sollte man meiner Meinung nach über eine drastische Erhöhung der Bußgelder nachdenken, damit auch großen Firmen Datenschutzverstöße richtig weh tun. In der Zwischenzeit würde es jedoch reichen, wenn die Justiz wenigstens den Strafrahmen stärker ausschöpfen und Täter, die Millionen von Daten verkaufen und damit Millionen von Menschen potentiell Schaden zufügen, nicht mit lächerlichen Geldstrafen von ein paar hundert Euro davonkommen lassen würde!</p>
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