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	<title>Meine grüne Welt&#187; Internetsperren</title>
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	<description>Oder die Welt aus meiner grünen Sicht</description>
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		<title>Güldner muß sich entschuldigen!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Güldner]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Parteiausschluß]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag hat der grüne Bremer Fraktionsvorsitzende Matthias Güldner in einem Artikel in der WELT auf eine absolut inakzeptable Art und Weise seine Position zu Internetsperren dargelegt und damit nicht nur die Netz-Community als Ganzes, sondern auch weite Teile seiner eigenen Partei massiv verärgert. Zum Glück hat der Bundesvorstand sehr schnell eine Stellungnahme veröffentlicht, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag hat der grüne Bremer Fraktionsvorsitzende Matthias Güldner in einem <a href="http://debatte.welt.de/kommentare/144723/unertraegliche+leichtigkeit+des+internets">Artikel</a> in der WELT auf eine absolut inakzeptable Art und Weise seine Position zu Internetsperren dargelegt und damit nicht nur die Netz-Community als Ganzes, sondern auch weite Teile seiner eigenen Partei massiv verärgert. <span id="more-382"></span></p>
<p>Zum Glück hat der Bundesvorstand sehr schnell eine <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/das-netz-ist-nicht-buergerrechtsfrei.html?tx_ttnews[backPid]=10&amp;cHash=561847049f">Stellungnahme</a> veröffentlicht, die sich klar von Güldners Pamphlet distanziert und deutlich macht:</p>
<p>&#8220;Der Beitrag von Matthias Güldner vom 27. Juli 2009 in der WELT widerspricht deshalb nicht nur unserer grünen Programmlage, sondern schlägt gegenüber denjenigen, die sich für ein freies Internet engagieren, einen aus unserer Sicht nicht akzeptablen Ton an.&#8221;</p>
<p>Es geht mir nun nicht so sehr um unterschiedliche Meinungen. Ohne Frage: Eine abweichende Meinung kann man haben, wenn man sie sachlich und vor allem mit Sachverstand vorträgt. Die völlig unsachliche Art und Weise, wie Güldner in diesem Fall seine Meinung geäußert hat und dabei insbesondere auch die eigenen Leute in seiner Partei, die anderer Meinung sind,  angreift, stellt jedoch in meinen Augen eine bodenlose Unverschämtheit dar und ist absolut inakzeptabel. Ich war in die ganze Diskussion und in die Entscheidungsfindung in Bezug auf die endgültige Formulierung zu Netzsperren im Bundestagswahlprogram involviert und nehme seine Aussagen daher sehr persönlich. Darauf, daß er mit Sätzen wie &#8220;Die ignorante Argumentation gegen Internetsperren kommt von Menschen, die es sich in virtuellen Räumen bequem gemacht haben und übersieht die Opfer in der realen Welt.&#8221; deutlich macht, daß er auch die Positionen und sogar die Erfahrungen der bei <a href="http://mogis.wordpress.com">MOGIS</a> (MißbrauchsOpfer Gegen InternetSperren) engagierten von Mißbrauch Betroffenen nicht ernst nimmt, will ich gar nicht näher eingehen.</p>
<p>Manche fordern nun Güldners Rücktritt oder gar seinen Parteiausschluß. So weit will ich nun wirklich nicht gehen. Ob ein solch massiver öffentlicher Angriff auf große Teile der eigenen Partei parteischädigend ist, müssen im Zweifelsfall ohnehin andere entscheiden. Fakt ist jedoch: So begrüßenswert ich die Stellungnahme des Bundesvorstands finde, die sehr deutlich klarstellt, wie Bündnis 90/Die Grünen bei diesem Thema <b>wirklich</b> positioniert sind: Hier ist mindestens eine öffentliche Entschuldigung Güldners angebracht.</p>
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		<title>Internetsperren aus der Sicht eines Mißbrauchsopfers</title>
		<link>http://www.schestag.de/2009/04/17/internetsperren-aus-der-sicht-eines-misbrauchsopfers/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 17:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[MOGIS]]></category>
		<category><![CDATA[von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Anlaß der Unterzeichnung von Verträgen zur Einführung von Internetsperren für Kinderpornographie möchte ich mich nicht selbst äußern, sondern einen Betroffenen zu Wort kommen lassen. Christian Bahls vom Verein &#8220;MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren&#8221; (MOGIS) schreibt in einem Blogeintrag mit dem Titel Der Zweck heiligt nicht die Mittel: Wäre es nicht anstatt dieser unglaublich gefährlichen Symbolpolitik angebracht: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Anlaß der Unterzeichnung von Verträgen zur Einführung von Internetsperren für Kinderpornographie möchte ich mich nicht selbst äußern, sondern einen Betroffenen zu Wort kommen lassen. <span id="more-302"></span></p>
<p>Christian Bahls vom Verein &#8220;MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren&#8221; (<a href="mogis.wordpress.com">MOGIS</a>) schreibt in einem Blogeintrag mit dem Titel <a href="http://mogis.wordpress.com/2009/04/16/der-zweck-heiligt-nicht-jedes-mittel/">Der Zweck heiligt nicht die Mittel</a>:</p>
<div style="background-color: #DDDDDD; margin: 1em; padding: 1em;">
<p>Wäre es nicht anstatt dieser unglaublich gefährlichen Symbolpolitik angebracht:</p>
<ul>
<li>Den <strong>Opfern</strong> echte <strong>Hilfe anzubieten</strong>?</li>
<li>die <strong>Dunkelziffer</strong> bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu <strong>verringern</strong>?</li>
<li>Die <strong>Täter</strong> zu verfolgen, <strong>anstatt nur der</strong> von ihnen verbreiteten <strong>Inhalte</strong>?</li>
<li>Den <strong>Pädophilen</strong>, die unter Ihren Neigungen leiden, durch Therapie <strong>helfen keine Täter zu werden</strong>?</li>
<li><strong>Kinder stark</strong> zu <strong>machen</strong>, sodass sie gar nicht die Schwachstellen haben, die Täter benutzen um sich Ihnen zu nähern? (<em>Wann haben sie das letzte Mal ein “Nein!” Ihres Kindes ignoriert, sind darüber hinweggegangen und haben es unterworfen?</em>)</li>
<p>Können Wir nicht darüber reden?</p>
<p>Christian;<br />
persönlich betroffen
</p></div>
<p>Ich war ja gegenüber den Sperren schon immer kritisch eingestellt, aber wenn ich das lese, gibt mir das noch viel mehr zu denken. Ich empfehle sehr, den ganzen Artikel und auch die anderen Beiträge von MOGIS zum Thema zu lesen. Natürlich sollte man dabei auch immer bedenken, daß es sich sicher nicht um die Meinung aller Opfer handelt. Aber man darf meiner Meinung nach die Argumente der bei MOGIS organisierten Betroffenen auch nicht ignorieren, wenn man, wie Frau von der Leyen vorgibt, im Namen der Opfer sprechen will. </p>
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		<title>Rech hat recht!</title>
		<link>http://www.schestag.de/2009/03/25/rech-hat-recht/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 18:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Innenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[Rech]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem Bericht von Heise hat der baden-württembergische Innenminister Rech (CDU) wohl als einziger CDU-Politiker Zweifel an der Wirksamkeit von Internetsperren gegen Kinderpornographie geäußert und stattdessen für &#8220;internationale Standards zu einem Vorgehen gegen Kinderpornographie&#8221; plädiert. Ich glaube, ich muß mir diesen Tag im Kalender rot anstreichen. Ich hätte nie gedacht, daß ich das mal sagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem <a href="http://www.heise.de/newsticker/Wirtschaftsminister-hat-Gesetzentwurf-zu-Kinderporno-Sperren-schon-fertig--/meldung/135210">Bericht</a> von Heise hat der baden-württembergische Innenminister Rech (CDU) wohl als einziger CDU-Politiker Zweifel an der Wirksamkeit von Internetsperren gegen Kinderpornographie geäußert und stattdessen für &#8220;internationale Standards zu einem Vorgehen gegen Kinderpornographie&#8221; plädiert. <span id="more-245"></span></p>
<p>Ich glaube, ich muß mir diesen Tag im Kalender rot anstreichen. Ich hätte nie gedacht, daß ich das mal sagen darf, aber jetzt sage ich es gern: Rech hat recht! Wie ich auch schon andernorts immer wieder betont habe, halte auch ich internationale Vereinbarungen und länderübergreifend koordiniertes Vorgehen für die einzig sinnvolle und effektive Vorgehensweise zur Austrocknung dieses Sumpfes. Internetsperren sind dagegen nicht nur ineffektiv, sondern verschleiern auch auf gefährliche Weise das Problem. </p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn Herr Rech zukünftig eine ähnliche Besonnenheit und Klugheit bei innenpolitischen Entscheidungen in Baden-Württemberg an den Tag legen würde!</p>
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