<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Meine grüne Welt&#187; World Wide Web</title>
	<atom:link href="http://www.schestag.de/tag/world-wide-web/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schestag.de</link>
	<description>Oder die Welt aus meiner grünen Sicht</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Jan 2012 22:38:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Karlsruher Richter verpflichten Webseitenbetreiber zum Hellsehen!</title>
		<link>http://www.schestag.de/2009/03/30/karlsruher-richter-verpflichten-webseitenbetreiber-zum-hellsehen/</link>
		<comments>http://www.schestag.de/2009/03/30/karlsruher-richter-verpflichten-webseitenbetreiber-zum-hellsehen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 10:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LG Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Webseitenbetreiber]]></category>
		<category><![CDATA[World Wide Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schestag.de/?p=248</guid>
		<description><![CDATA[Das LG Karlsruhe hat entschieden, daß Links grundsätzlich kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte sind, auch wenn diese Inhalte nur über eine &#8211; vom Gericht nicht definierte &#8211; Zahl von Zwischenlinks erreichbar sind. Zitat: &#8220;Aufgrund der netzartigen Struktur des WORLD WIDE WEB ist jeder einzelne Link im Sinne der conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das LG Karlsruhe hat entschieden, daß Links grundsätzlich  kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte sind, auch wenn diese Inhalte nur über eine &#8211; vom Gericht nicht definierte &#8211; Zahl von Zwischenlinks erreichbar sind. Zitat: <span id="more-248"></span></p>
<p>&#8220;Aufgrund der netzartigen Struktur des WORLD WIDE WEB ist jeder einzelne Link im Sinne der conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind&#8221;</p>
<p>Das heißt also im Klartext: Wenn ich auf eine Seite verlinke, die völlig legal ist, die aber wieder auf eine Seite verlinkt, die auf eine Seite verlinkt, die auf eine Seite verlinkt, die kriminelle Inhalte enthält, mache ich mich strafbar. Zwar schränken die Karlsruher Richter ein: &#8220;Einschränkend ist hier aber im Einzelfall stets zu prüfen, ob sich der Anbieter des Links die strafrechtlich relevanten Inhalte in ausreichender Form zu eigen macht&#8221;. Im vorliegenden Fall mag ein solches Zueigenmachen eindeutig vorgelegen haben. Aber problematisch ist es trotzdem, eine Linkkette erst mal als kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte zu bezeichnen. Was passiert z. B., wenn der Betreiber einer verlinkten Seite den Link auf die strafbaren Inhalte erst nach der Verlinkung durch einen Dritten einfügt? Somit muß jeder Webseitenbetreiber, der externe Links setzt und ganz sicher gehen will, keine strafbaren Inhalte mittelbar zu verlinken, hellsehen können, denn selbstverständlich kann ab einer gewissen Linktiefe niemand überprüfen, ob eine verlinkte Seite nicht eventuell über zig Zwischenlinks mittelbar auf kriminelle Inhalte verlinkt. Mehr Rechtsunsicherheit für Webseitenbetreiber kann es nicht geben. Hier brauchen wir daher dringend eine gesetzliche Regelung, die die Haftung für strafbare Inhalte auf mittelbar verlinkten Seiten auf ein sinnvolles Maß beschränkt. Es hat sicher niemand etwas dagegen, wenn jemand für eine unmittelbare Verlinkung auf strafbare Inhalte, die er sich zu eigen macht, verurteilt wird. Aber schon bei einem Zwischenlink ergeben sich insbesondere durch die Dynamik des WWW erhebliche Probleme. Dann besteht die Gefahr, daß Webseitenbetreiber ein unkalkulierbares Risiko eingehen. Und das wäre in vielerlei Hinsicht schädlich!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schestag.de/2009/03/30/karlsruher-richter-verpflichten-webseitenbetreiber-zum-hellsehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das &#8220;Internet&#8221; nicht verstanden&#8230;</title>
		<link>http://www.schestag.de/2009/03/20/das-internet-nicht-verstanden/</link>
		<comments>http://www.schestag.de/2009/03/20/das-internet-nicht-verstanden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerzialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Berners-Lee]]></category>
		<category><![CDATA[World Wide Web]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schestag.de/?p=233</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;hat offensichtlich der Chefredakteur der &#8220;Bild&#8221;, Kai Diekmann, der das &#8220;kostenlose Internet&#8221; als &#8220;verdammten Geburtsfehler&#8221; bezeichnet, den man leider nicht mehr korrigieren könne. Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, wie es sein kann, daß es immer noch Menschen in solch verantwortlichen Positionen gibt, denen offensichtlich sogar die grundlegendsten Kenntnisse über die Geschichte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;hat offensichtlich der Chefredakteur der &#8220;Bild&#8221;, <a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=127343">Kai Diekmann</a>, der das &#8220;kostenlose Internet&#8221; als &#8220;verdammten Geburtsfehler&#8221; bezeichnet, den man leider nicht mehr korrigieren könne.</p>
<p>Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, wie es sein kann, daß es immer noch Menschen in solch verantwortlichen Positionen gibt, denen offensichtlich sogar die grundlegendsten Kenntnisse über die Geschichte und den ursprünglichen Zweck des &#8220;Internet&#8221; fehlen. Herr Diekmann begeht in seiner Argumentation gleich mehrere Fehler: <span id="more-233"></span></p>
<ul>
<li>Das Internet war ursprünglich nie für eine kommerzielle Nutzung gedacht, sondern sollte zunächst ein militärisches Netz sein, das auch einen Atomkrieg überstehen kann. Später kam dann die akademische Nutzung hinzu.</li>
<li>Das Internet als Netz war für den normalen Nutzer nie kostenlos. Es fielen schon immer Gebühren für eine Verbindung ins Internet an.</li>
<li>Herr Diekmann meint mit &#8220;Internet&#8221; vermutlich das &#8220;World Wide Web&#8221;. Es erschreckt mich immer wieder, daß selbst Menschen, die mit der Materie vertraut sein sollten, immer noch den Fehler begehen,  &#8220;Internet&#8221; und &#8220;World Wide Web&#8221; gleichzusetzen.</li>
<li>Aber auch das World Wide Web war ursprünglich nicht für eine kommerzielle Nutzung gedacht. Dessen Erfinder, Tim Berners-Lee, erfand das WWW, damit Wissenschaftler untereinander auf einfache Weise Forschungsergebnisse austauschen können. Die kommerzielle Nutzung des WWW setzte erst einige Jahre später langsam ein.</li>
<p>Nein, Herr Diekmann, das &#8220;kostenlose Internet&#8221; im Sinne des WWW war nie und nimmer ein &#8220;verdammter Geburtsfehler&#8221;! Wer so denkt, begeht vielmehr einen groben Denkfehler! In Wahrheit ist die Kommerzialisierung des WWW eine von seinem Erfinder niemals intendierte Zweckentfremdung desselben, die von Berners-Lee auch <a href="http://www.computerwoche.de/heftarchiv/2000/4/1072612/">kritisiert</a> wird! </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schestag.de/2009/03/20/das-internet-nicht-verstanden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

